22.11.2019

Energie dezentral erzeugen und Umwelt schützen

Maßgeschneidertes Konzept für die KOWO: Ein neues energetisches „Rundum-Sorglos-Paket“ haben die Stadtwerke Heilbad Heiligenstadt (SWH) für die KOWO Obereichsfeld entwickelt und umgesetzt. „Selbst an unserem Firmensitz regenerativen Strom erzeugen, für den eigenen Bedarf nutzen und gleichzeitig zum Ausbau der E-Mobilität beitragen – mit diesem Wunsch sind wir auf unsere Stadtwerke zugegangen,“ blickt Dr. Thomas Simon, Geschäftsführer der KOWO, zurück.

In einem ersten Schritt haben die Stadtwerke die Energieverbräuche im Verwaltungsgebäude in der Wilhelmstraße 102 gemessen und analysiert. Geplant wurde anschließend eine maßgeschneiderte Photovoltaikanlage, deren erster Teil bereits fertiggestellt ist. Um die errechnete Gesamtleistung von gut 30 kWp zu erreichen, wird ein zweiter Teil im kommenden Jahr installiert.

„Durch die Photovoltaikanlage wird die KOWO an ihrem Hauptsitz im Schnitt fast die Hälfte ihres jährlichen Strombedarfs selbst decken können. Die wetterabhängige Reststrombelieferung erfolgt durch uns,“ berichtet Stadtwerke-Geschäftsführer Dirk Nehrkorn. Die Finanzierung, der Bau und auch der Betrieb der Anlage liegen komplett in den Händen der Stadtwerke. Lediglich die Dachflächen musste die KOWO, als Gebäudeeigentümer, dazu bereitstellen.

Im Zuge der Umgestaltung des Parkplatzareals am KOWO-Firmensitz investierte die SWH außerdem in einen leistungsstarken Hausanschluss. Darüber hinaus ist eine neu errichtete öffentliche E-Ladesäule ab sofort in Betrieb. Sie wird für die Ladevorgänge mit „Sonnenstrom“ versorgt, sodass CO2-freies Aufladen garantiert ist. Auch bei der E-Mobilität ist der weitere Ausbau schon geplant und das nicht nur im Ladesäulenbereich. So soll der bereits zum KOWO-Fuhrpark gehörende Street Scooter Gesellschaft von 2 weiteren E-Fahrzeugen bekommen.

Vielfältig sind die Vorteile, die sich durch die Zusammenarbeit mit den heimischen Stadtwerken ergeben. Nehrkorn erklärt: „Die KOWO trägt keine Investitionskosten, hat Planungssicherheit und kann sich auf den Einsatz modernster Technologien verlassen, die zum Beispiel auch detaillierte Verbrauchsanalysen und eine komfortable Abrechnung ermöglichen.“ „Ein großes Plus für unsere Heimat: wir leisten gleichzeitig einen Beitrag zum Umweltschutz,“ fügt Dr. Simon abschließend hinzu.